Abwasserbeseitigungskonzept (ABK 2014)

Der Stadtrat der Stadt Weimar hat in seiner Sitzung am 10. Juni 2015 die Fortschreibung des Abwasserbeseitigungskonzeptes für den Zeitraum 2014 bis 2030 beschlossen.

Diese Konzeption enthält neben Angaben über vorhandene und geplante Anlagen der öffentlichen Abwasserbeseitigung auch die grundstücksgenaue Benennung der Teile des Entsorgungsgebietes, in denen das Abwasser innerhalb der nächsten 15 Jahre bzw. dauerhaft nicht durch öffentliche Abwasseranlagen abgeleitet werden soll. Da der Stadt Weimar auch die Aufgaben der Abwasserentsorgung für die Ortsteile Nohra, Ulla und Obergrunstedt der Gemeinde Nohra und der Gemeinde Isseroda übertragen wurde, umfasst das Abwasserbeseitigungskonzept auch diese Gebiete.

Grundstücke, die gemäß ABK dauerhaft nicht an einen kommunalen Kanal angeschlossen werden und noch über eine nicht dem Stand der Technik entsprechende Kleinkläranlage verfügen, sind nach der Richtlinie zur Förderung von Kleinkläranlagen im Freistaat Thüringen des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz vom 03.11.2015, welche am 01.01.2016 in Kraft trat, zuwendungsfähig. Durch den Kommunalservice Weimar, Bereich Abwasser, können pro Jahr 10 % der v.g. Kleinkläranlagen als Fördermittelantrag bei der Thüringer Aufbaubank eingereicht werden.

  • Für den Ersatzneubau einer Kleinkläranlage beträgt der Zuschuss bei einer Ausbaugröße bis zu 4 Einwohnerwerten (EW) 1.500 € zzgl. 150 € für jeden weiteren EW.
  • Für die Nachrüstung einer vorhandenen Kleinkläranlage mit einer biologischen Reinigungsstufe beträgt der Zuschuss bei einer Ausbaugröße bis zu 4 EW 750 € zzgl. 75 € für jeden weiteren EW.

Die Förderrichtlinie tritt am 31.12.2018 außer Kraft.

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